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Ausbildung
Hier stellen wir die Ausbildung in der Jugendfeuerwehr
vor. Dies reicht vom normalen Übungsdienst Montag
abends bis hin zur Herbstabschlussübung zusammen
mit den zwei Stadtteiljugendfeuerwehren Altenhain und
Neuenhain.
In den Montagsdiensten werden theoretische Grundlagen
beigebracht, die in der Praxis dann anschaulich verdeutlicht
werden können, wobei in den Wintermonaten keine
Praxis stattfindet.
Auf diesen Seiten wollen wir nun Übungsdienste
ausstellen.
Experimentalvortrag am 28.02.2011
Am Montag, den 28.02.2011 erklärten sich die
ausgebildeten Pyrotechniker der Feuerwehr Bad Soden
Andreas Henning und Manuel Napp bereit, einen
Experimentalvortrag für die Jugendfeuerwehr zu halten.
Los ging es mit der theoretischen und praktischen
Vorstellung der fünf Brandklassen: feste Stoffe,
flüssig oder flüssig werdende Stoffe, gasförmige
Stoffe, Brände von Metallen und Brände von Speiseölen
/ fetten. Hierbei wurden zunächst die Eigenschaften
einzelner Stoffe jeder Brandklasse beschrieben und
anschließend in einem praktischen Versuch dargestellt,
wie der Stoff entzündet wird, wie man ihn wieder
löschen kann, aber vor allem, mit welchem Löschmittel
man keinen Erfolg haben würde. Das ist im besonders
Bereich der Gefahrstoffe ein wichtiger Punkt, aber
hierzu später mehr.
Nach dem Thema Brandklassen wurde noch kurz auf die
Eigenschaften von Dämpfen eingegangen. Anhand zweier
Versuche, bei der eine Kerze tiefer als ein flüssiger
Stoff gestellt wurde, konnte man gut erkennen, dass
Dämpfe schwerer als Luft sind. Das Benzin was im
Vergleich zur Kerze erhöht gelagert war, fing nach
einer kurze Zeit durch die abwärts fließenden Dämpfe
Feuer.
Zum Schluss durften die Jugendlich noch eine Mülltonne
löschen, die nach geglaubtem Löscherfolg wieder anfing
zu brennen. Anschließend wurde dargestellt, wie ein
Stoff, der nicht mit Wasser in Berührung kommen darf,
reagiert, wenn es doch einmal dazu kommen sollte.
Die Jugendfeuerwehr bedankt sich bei den beiden
Kameraden für einen spannenden und informativen Abend
und freut sich schon auf den nächsten Vortrag dieser
Art.
Landesentscheid zum Bundeswettbewerb am 20.10.2005
in Alsfeld
Am vergangenen Sonntag, 30.10.2005, fand der diesjährige
Landesentscheid zum Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehr
in Alsfeld statt. Die Mannschaft aus Bad Soden am Taunus
belegte hierbei einen sehr guten 23. Platz. Ein früherer
Termin war wegen schlechtem Wetters abgesagt worden.
Qualifiziert hatte sich die Mannschaft beim Kreisentscheid
in Nieder-Eschbach am 16.07.2005. Der eigentliche Termin
für den Landesentscheid am 11.09.2005 in Homberg/Efze
fiel wegen starken Regens jedoch sprichwörtlich
"ins Wasser" (siehe auch Bericht auf dieser
Seite). Ein Nachholtermin konnte jedoch am 30.10.2005
in Alsfeld gefunden werden.
Bereits als dritte Mannschaft musste Bad Soden am Taunus
im sogenannten "A-Teil", einer Feuerlöschübung
mit der Vornahme von 3 C-Rohren, ihr Können zeigen.
Bis auf einen kleinen Fehler bei der Vornahme des 2.
C-Rohres verlief die Übung fehlerlos in einer Zeit
von 5 Minuten und 10 Sekunden.
Schon kurz danach musste die Mannschaft im "B-Teil",
einem Staffellauf über 400 Meter, antreten.Hierbei
müssen verschiedene Aufgaben in einer vorgegeben
Zeit geleistet werden. Die Zeit richtet sich nach dem
Altersdurchschnitt der Gruppe. Hier leistete sich die
Mannschaft nicht nur keinen Fehler sondern lief auch
noch 22 Sekunden schneller als vorgegeben und verdiente
sich somit 22 Bonuspunkte.
Somit erreichte die Mannschaft die hervorragende Punktzahl
von 1.400 Punkten und damit den 23. Platz von 38 angetretenen
Jungen-/Gemischtmannschaften. Eine Verbesserung von
6 Plätzen gegenüber dem vorjährigen Landesentscheid
bei dem die Mannschaft den 29. Platz belegte.
Bilder finden Sie hier.
Herbstabschlußübung 2005 am 08.10.2005
Am vergangenen Samstag, 08.10.2005, fand die diesjährige
Herbstabschlußübung statt, an der alle drei
Jugendfeuerwehren der Stadt Bad Soden am Taunus teilnahmen.
Ausgerichtet wurde diese auf dem Festplatz hinter der
Feuerwehr in Neuenhain.
Das Übungsszenario sah wie folgt aus:
Vollbrand dreier Holzhütten wobei jede Jugendfeuerwehr
eine Hütte löschen musste.
Zunächst trafen sich alle Jugendlichen in der
Feuerwache Bad Soden wo sie auf die eingesetzten Fahrzeuge
eingeteilt wurden. Die restlichen Betreuer trafen sich
in Neuenhain um letzte Vorbereitungen zu treffen und
die Hütten dann auch zu entzünden.
Gegen 13:40 Uhr dann fuhren die Jugendlichen gemeinsam
los so dass die Übung gegen 13:50 Uhr anfangen
konnte. Bereits auf der Anfahrt konnte man leichte Rauchschwaden
erkennen.
Am "Einsatzort" angekommen führte jede
Gruppe vor den Augen zahlreicher Eltern und Gäste
einen Löschangriff mit der Vornahme von 3 C-Rohren
durch. Somit konnte der Brand der jeweiligen Hütte
schnell unter Kontrolle gebracht und letztendlich auch
gelöscht werden.
Nachdem sich alle Beteiligten, Jugendliche und Aktive,
bei Kaffee und Kuchen stärkten folgte eine Abschlußbesprechung
bei der sich alle positiv über die Übung äußerten.
Den Jugendlichen machte die Übung viel Spaß
und sie brachten auch Anregungen und Wünsche für
die nächste Herbstabschlußübung.
Ein großer Dank geht auch an alle Aktive, die
bei der Durchführung der Herbstabschlußübung
geholfen haben. Eine Galerie finden Sie auf dieser
Seite.
Landesentscheid zum Bundeswettbewerb am 11.09.2005
in Homberg/Efze
Sprichwörtlich ins Wasser fiel der Landesentscheid
der Jugendfeuerwehr zum Bundeswettbewerb, der am heutigen
Sonntag in Homberg / Efze stattfinden sollte.
War es am frühen morgen zunächst nur stark
bewölkt, setzte der Regen pünktlich zur Begrüßung
um 08:30 Uhr ein. Die Begrüßung wurde daraufhin
unterbrochen so daß die Mannschaften sich unterstellen
konnten. Die Jugendfeuerwehrwarte wurden derweil ins
Wettkampfbüro geladen um die Situation zu besprechen.
Hierbei entschied man sich zunächst für eine
30 minütige Unterbrechung.
Nach Ablauf der 30 Minuten trafen sich die Jugendfeuerwehrwarte
erneut um den weiteren Ablauf zu besprechen. Der Regen
hatte inzwischen etwas nachgelassen so daß sich
die Wettkampfleitung für einen Start des Landesentscheid
entschied, trotz einiger Gegenstimmen seitens der Jugendfeuerwehrwarte.
Somit machten sich die ersten beiden Mannschaften bereit.
Doch wie bereits befürchtet wurde der Regen wieder
stärker und der Entscheid erneut unterbrochen,
die Jugendfeuerwehrwarte traffen sich erneut. In einer
teils hitzigen Diskussion entschied man sich für
einen Abbruch des Entscheides, da die Gesundheit der
teilnehmenden Jugendlichen natürlich oberste Priorität
hatte. Allerdings einigte man sich auch darauf, den
Entscheid an einem Ersatztermin nach zu holen. Dieser
wird vorraussichtlich am 30.10.2005 im Vogelsbergkreis
stattfinden. Hoffen wir, daß das Wetter dann besser
ist.
Kreisentscheid zum Bundeswettbewerb am 16.07.2005
in Nieder-Eschbach
Nach wochenlangem Training nahm die Jugendfeuerwehr
Bad Soden am Kreisentscheid zum Bundeswettbewerb teil,
der als Zusammenarbeit von den Kreisen Frankfurt, Wiesbaden,
Hochtaunus und Main-Taunus in Nieder-Eschbach in Frankfurt/Main
stattfand. Für die Mannschaft aus Bad Soden galt
es, den Kreismeistertitel zu verteidigen.
Zunächst absolvierte die Mannschaft den B-Teil,
einen Hindernislauf über 400 Meter. Hier wurden
keine Fehler gemacht und die Mannschaft blieb 19 Sekunden
unter der zugeordneten Zeit. Diese 19 Sekunden wurden
als Bonuspunkte gutgeschrieben.
Anschließend musste der A-Teil, ein Löchangriff
mit der Vornahme von 3 C-Rohren, durchgeführt werden.
Auch hier leistete sich die Mannschaft keinen Fehler.
Somit erreichte die Mannschaft ein hervorragendes Ergebnis
von 1398,6 Punkten und verteidigte den Ersten Platz
vor der Jugendfeuerwehr aus Kelkheim die den Zweiten
Platz belegte.
Bilder vom Kreisentscheid finden Sie auf dieser
Seite.
Training für den Bundeswettbewerb
Auch in diesem Jahr wird die Jugendfeuerwehr Bad Soden
am Taunus wieder am Kreisentcheid des Bundeswettbewerb
teilnehmen. Seit kurzer Zeit trainieren die Jugendlichen
für den Wettbewerb, der in diesem Jahr folgende
Löschübung (sog. "A-Teil") vorsieht:
"Wasserentnahme offenes Gewässer mit Vornahme
von 3 C-Rohren"
Hierbei muss von der Gruppe mit Saugschläuchen
eine Wasserentnahme aus offenem Gewässer aufgebaut
werden, und anschließend ein Verteiler gesetzt
werden. Von diesem werden 3 C-Rohre vorgenommen, wobei
bei jedem ein Hinderniss überquert werden muss.
Der Angriffstrupp muss mit dem 1. Rohr über ein
Leitergestell, der Wassertrupp mit dem 2. Rohr über
eine Hürde und der Schlauchtrupp mit dem 3. Rohr
durch einen Kriechtunnel. Davor muss jeder einen Wassergraben
überqueren.
Nachdem die drei Rohre aufgebaut sind, müssen der
Angriffstrupp und der Wassertrupp noch folgende 4 Knoten
anlegen:
- Kreuzknoten
- Schotenstich
- Zimmermannschlag
- Mastwurf
Danach ist die Übung beendet. Die Übung muss
in einem Zeitlimit von 8 Minuten absolviert werden.
Weiterhin muss der sog. "B-Teil" gezeigt werden.
Hierbei handelt es sich um einen 400m-Staffellauf, bei
dem insgesamt 9 Positionen zu besetzen sind. Neben reinen
Lauftstrecken müssen folgende Aufgaben erfüllt
werden:
- 15m C-Schlauch einfach wickeln
- Überqueren eines Laufbretts
- Anziehen von Koppel, Helm und Handschuhe
- Einbinden eines C-Rohres in eine Leine (mit doppeltem
Ankerstich)
- Leinenbeutel über eine Distanz von 8 Metern durch
2 Stangen werden
Auch für diesen Abschnitt ist ein Zeitlimit vorgegeben,
das sich nach dem Altersdurchschnitt der Gruppe richtet.
Damit ist der Wettbewerb für die Gruppe beendet
und die addierten Punkte ergeben die Gesamtpunktzahl.
Hier nun einige Eindrücke von den Trainings:
Übung nach FwDV 13.1: Allgemeine Hilfeleistung
Am Montag, 21.03.2005, mussten die Jugendlichen nach einem
vorher stattgefundenen Theoriedienst ihre Kenntnisse über
die FwDV 13.1 in einer praktischen Übung unter Beweis
stellen.
Angenomme Lage war ein Verkehrsunfall zwischen einem Kleinbus
und einem Traktor mit Anhänger, mit insgesamt 4 verletzten
Personen; 2 Personen waren noch im Kleinbus, eine Person
auf dem Anhänger unter der Ladung verschüttet
und eine weitere Person auf einem nahe gelegenen Erdhügel
geflogen. Die Einheitsführer der beiden Fahrzeuge
erteilten nach einer Erkundung der Einsatzstelle ihren
Mannschaften die Einsatzbefehle.
Zunächst musste die Unfallstelle gegen den weiteren
Verkehr abgesichert und wegen der Dunkelheit ausgeleuchtet
werden. Hierzu kamen der Lichtmast des Rüstwagen
sowie die Umfeldbeleuchtungen der beiden Fahrzeuge zum
Einsatz, weiterhin wurde die "Straße"
mit Verkehrsleitkegeln und Blitzleuchten abgesichert.
Zur Sicherstellung des Brandschutzes wurde ein Dreifachschutz
mit den drei Löschmitteln Wasser, Schaum und Pulver
aufgebaut.
Hiernach begaben sich die Mannschaften zur Rettung und
Betreuung der Personen. Die Person auf dem Erdhügel
wurde über eine Schleifkorbtrage gerettet, die Person
auf dem Anhänger über eine Krankentrage vom
Anhänger gehoben. Hierbei sollten die Jugendlichen
lernen, wie wichtig Teamarbeit ist. Die beiden Personen
im Kleinbus wurden von ihren Sitzen gehoben und ebenfalls
auf Krankentragen aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren:
Von Samstag, 02.10.2004, bis Sonntag, 03.10.2004, veranstalteten
die drei Jugendfeuerwehren der Stadt Bad Soden am Taunus
Altenhain, Bad Soden und Neuenhain den ersten sogenannten
Berufsfeuerwehrtag. Während dieser 24 Stunden stellen
die Jugendlichen einen Dienst bei einer Berufsfeuerwehr
nach, mit all den Aufgaben und Pflichten die auch bei
einer echten Berufsfeuerwehr anfallen würden.
So trafen sich am Samstag um 08:00 Uhr insegesamt 33
Jugendliche in der Feuerwache Bad Soden um den Dienst
zu beginnen. Nach einer Begrüßung durch den
Stadtjugendfeuerwehrwart Christian Ziegler und das Organisationskomitee
wurden die Jugendliche auf die Fahrzeuge eingeteilt.
Zur Verfügung standen die beiden LF 8/6 aus Altenhain
und Neuenhain und das LF 16/12 aus Bad Soden. Zusätzlich
wurden die beiden MTF aus Neuenhain und Bad Soden eingesetzt.
Als die Einstellung feststand mussten die Jugendliche
zunächst ihr Fahrzeug übernehmen und kontrollieren
ob alles in einsatzfähigem Zustand ist. Anschließend
folgte ein Frühstück.
Gerade fertig mit dem Frühstück, läutete
zum ersten Mal der Alarmgong: eine Person wurde im Wald
im Fuchshohl vermisst und musste von den Jugendlichen
gefunden werden. Eine aufgeregte person erwartete die
Feuerwehr und wies den Einsatzleiter ein. Dieser ließ
seine Gruppen das Walddgebiet absuchen, bis die Person
schließlich gefunden und zu den Fahrzeugen gebracht
werden konnte.
Als die Jugendlichen wieder in der Feuerwache eintrafen,
erwartete sie ein theoretischer Unterricht. Andres Henning
hatte hierfür einen Experimentalvortrag vorbereitet,
während dem den Jugendlichen der Vorgang Brennen
genauer erklärt werden sollte. Hierzu wurden auch
viele Experimente vorgeführt, um die trockene Theorie
verständicher zu machen. Anschließend konnten
sich einige Jugendliche in Hitzeschutzüberzügen
noch bei der Brandbekämpfung eines Holzstapels, Metallpulvers
und Benzinz machen. Den krönenden Abschluss bildete
ein Gang durch einen Schaumteppich!
Im Anschluss daran gab es belegte Brötchen als Mitttagessen,
dies sollte als Stärkung für die anstehende
prakische Übung reichen. Zu Beginn der Übung
ertönte jedoch gleich der Alarmton. Nach einer kurzen
Verwirrung stellte sich heraus, dass lediglich der Einsatzleiter
ausrücken sollte. Als dieser an der Einsatzstelle,
dem Parkplatz der hasselgrundhalle eintraf, ließ
dieser sofort nachalarmieren. Der gemeldete brennden Unrat
entpuppte sich als kleine Hütte die es zu löschen
galt. So wurden die Jugendlichen mitten aus ihrer praktischen
Übung heraus alarmiert und eilten, nachdem sie ihre
Fahrzeuge wieder beladen hatte zur Einsatzstelle. Dort
angekommen musste zunächst eine Wasserversorgung
aufgestellt werden, um zunächst die Umgebung der
Hütte mit Strahlrohren und einem Hydroschild vor
einer Entzündung abzusichern. Als diese Maßnahmen
beendet waren, konnte mit der Brandbekämpfung begonnen
werden. Mit insgesamt 3 C-Rohren wurde die Hütte
abgelöscht und der Schutt anschließend entsorgt.
Nachdem auch dieser Einsatz abgeleistet war hatten die
Jugendlichen erstmal genug Zeit zum Entspannen, Spielen
oder zu was sie gerade Lust hatten. Um 18:00 Uhr gab es
dann Gulasch mit Nudeln, um verlorene Kraft wieder zu
gewinnen optimal! Doch was geschah dann? Um 18:20 Uhr
ertönte erneut der Alarmgong! Sollte etwa wirklich
während des Abendessens ein Einsatz sein? Nein, natürlich
nicht. Erfreut nahm man die Durchsage "Funktionsprüfung
der Meldeanlage" auf und aß seine Portion zu
Ende. Wenn auch mit ein wenig Wut auf die Betreuer im
Bauch.
Im Anschluss an das Abendessen, wurden ein Beamer und
eine Leinwand aufgebaut, über die dann eine DVD geguckt
wurde. Doch die Freude darüber sollte nicht lange
halten, denn der nächste Einsatz folgte bald: In
der Grundschule in Altenhain löste die Brandmeldeanlage
aus! Also machte man sich auf den Weg nach Altenhain um
der Auslösung auf den Grund zu gehen. An der Einsatzstelle
eingetroffen, holte der Einsatzleiter zunächst den
Feuerwehrschlüssel aus dem Schlüsselkasten,
um Zuganz zur Brandmeldeanlage zu bekommen. Dort konnte
er dann ablesen, dass der Alarm aus dem 1. oder 2. Obergschoß
kam. Mit dieser Information konnte ein Trupp zur Erkundung
vorgehen. Und auch wenn dieser Trupp einige Male an der
Ursache für die Auslösung vorbei lief, wurde
er dann doch noch fündig: Ein Druckknopfmelder war
geöffnet und löste dadurch die Brandmeldeanalge
aus. Der Druckknopfmelder wurde daraufhin wieder verschlossen
und die Anlage zurückgestellt.
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Wieder in der Feuerwache eingetroffen konnte man die unterbrochene
DVD zu Ende gucken. Einige Jugendliche legten sich aber
auch schon hin, wiederum andere schauten sich die Einsatzfahrzeuge
der Feuerwehr Bad Soden an. So verging eine geraume zeit
bis um Mitternacht erneut der Alermton läutet. Allerdings
musste dieses Mal nur die Besatzung des Neuenhainer LF
8/6 ausrücken, um einen brennenden Mülleimer
zu löschen. Die restlichen Jugendlichen konnten,
nachdem sie gemerkt hatten was Sache ist, in der Wache
verbleiben. Die Besatzung des LF 8/6 aus Neuenhain traf
derweil an der Einsatzstelle an und nahm, nach Absprache
mit dem Einsatzleiter, den Schnellangriff vor, um das
Brandgut abzulöschen.
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Während die anderen Jugendlichen schon schliefen
oder noch spielten, traf die Besatzung des Neuenhainer
LFs kurze Zeit später wieder in der Wache ein . Es
sollte ihr letzter Einsatz für dieses Wochenende
sein. Von diesem Zeitpunkt an hatten alle Teilnehmer des
Berufsfeuerwehrtages für etwas mehr als 3 Stunden
Ruhe und konnten eine Runde schlafen, bis es um 04:30
Uhr weiter ging:
Ein Jogger hatte auf einem asphaltierten Feldweg eine
Ölspur entdeckt und alarmierte die Feuerwehr. Um
04:30 Uhr wurde folglich die Besatzung des LF 16/12 aus
Bad Soden alarmiert, die zusätzlich mit dem GW-N
aus Bad Soden ausrückte, der mit Sand als Bindemittel
beladen war. An der Einsatzstelle angekommen, streute
man die Ölspur dann ab und entfernte anschließend
das kontaminierte Bindemittel in einen separaten Behälter.
Zu diesem Einsatz liegen leider keine Bilder vor.
Nun ging es Sprung auf Sprung, kaum in der Wache ertönte
erneut der Alarmgong. Nun ging es für das Altenhainer
LF 8/6 zu einem umgestürztem Baum, der einen Weg
blockierte. Die Jugendlichen rüsteten sich also mit
mehreren Bügelsägen aus und zerkleinerten den
Baum und räumten die Äste an die Seite, so dass
der Weg wieder frei war.
Somit war dann auch der letzte der insgesamt 6 Einsätze
abgearbeitet und die Jugendlichen versammelten sich wieder
aller in der Feuerwache. Zu Dienstschluss mussten schließlich
noch die Fahrzeuge gereinigt werden und auf Vollständigkeit
geprüft werden. Im Anschluss daran traten wieder
alle Jugendliche an, damit der Stadtjugendfeuerwehwart
den Dienst offiziell beenden konnte. Während des
anschließenden Frühstücks durfte jeder
Jugendliche noch seine eigene Meinung zum ersten Berufsfeuerwehrtag
kundtun, das Feedback fiel überwiegend positiv aus.
Natürlich gab es auch Verbesserungsvorschläge
die bei zukünftigen Planungen berücksichtigt
werden. zu guter Letzt geht im Namen der Jugendfeuerwehren
der Stadt Bad Soden am Taunus und es Organisationskomitees
ein Dank an die Wehrführer der Einsatzabteilungen,
die mit der Ausarbeitung der Einsätze beauftragt
wurden und an alle Mitglieder der Einsatzabteilungen,
die die Wehrführer und die Jugendbetreuer bei der
Durchführung unterstützten!
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Alle Fotos: R. Junker |
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